Reiseberichte

Vanlife in Spanien: Katalonien von Figueres bis Cambrils

Mit der neuen Reisebericht-Woche hat auch pünktlich die Erkundung eines neuen Landes für uns begonnen. Was wir in einer Woche Vanlife in Spanien schon erlebt haben, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

Mit dem Grenzübertritt am Samstagmorgen hat sich unsere Aussicht landschaftlich ordentlich verändert. Auch wenn es nur wenige Kilometer waren, so waren die Pflanzen doch schon andere. Auch die Architektur der Wohnhäuser unterscheidet sich von denen in Frankreich. Lediglich die wunderschönen Palmen säumen die sauberen und kilometerweiten Sandstrände ebenfalls.

Direkt für die erste Nacht in Spanien haben wir einen tollen Stellplatz am Strand gefunden. Hier der Link zum Platz auf Park4Night. Die kräftige Sonne hat unglaublich gut getan und wurde auch direkt ausgenutzt. Der Platz war nämlich auch ideal um unsere Dusche auszupacken. Das frisch gezapfte Wasser war zwar ziemlich kalt, aber die Erfrischung tat auch sehr gut. An diesem Spot haben wir auch unseren ersten Sonnenaufgang am Strand genossen.

Route Frankreich Spanien

Kirche Spanien

Sudoku in der Sonne
Sudoku in der Sonne

Bulli Sonnenuntergang

Sonnenuntergang Sa Punta

Duschen am Bulli Sa Punta

Vanlife in Spanien: Freundliche Menschen und sagenhafte Strände

An einem Zwischenstopp haben wir einen schönen Strandspaziergang unternommen. Der Ausblick von den Felsen zum Strand herunter hat uns an einen indonesischen Strand erinnert. Die Nacht haben wir in einem kleinen Waldstück verbracht. Generell muss man sagen, dass die öffentlichen Stellplätze für Wohnmobile und Campingfahrzeuge in Spanien eher selten sind. Das waren wir gerade für die Ver-und Entsorgung des Wassers aus Frankreich anders gewohnt. Dennoch gibt es in Spanien auch hin und wieder kleine Brunnen.

frischer Saft Lidl
Frischer Orangensaft im Lidl

Bucht Spanien

Felsen Mittelmeer

Mittelmeer

Mittelmeer Felsen

Stonehenge

Der nächste große Halt war dann in Barcelona. Lange haben wir überlegt, ob wir es wagen sollen nah an die Metropole hinzufahren. Die Verlockung war aber zu groß und die Empfehlungen von Freunden und Bekannten zu gut. Wir haben auf einem großen Parkplatz am Gelände der olympischen Spiele von 1992 geparkt und hatten dort zwei ruhige Nächte mit anderen (deutschen) Campern. Die Eindrücke dieser historischen Stadt wirken noch nach. Eine Stadtführung haben wir zusammen mit Menschen aus Italien, Portugal, den USA, Amerika, Indien und Bulgarien gemacht – das spricht schon für Barcelona als Reiseziel. Die alten Gebäude mit den historischen Geschichten waren sehr faszinierend. Generell sind die Bauwerke in dieser Stadt sehr vielfältig und einfach wunderschön anzusehen.

Bulli Olympiastadion Barcelone

Barcelona Sagrada Familia
Sagrada Familia Barcelona

Kathedrale Barcelona

Barcelonas Gassen

Museum Katalanische Kunst

Innenhof Barcelona

Stadtstrand Barcelona

Makamaka Hafen Barcelona

Basilika Santa Maria del Mar
Basilika Santa Maria del Mar

Casa Batllo

Momentan befinden wir uns ja außerhalb der Saison für einen Urlaub in Spanien und Co.. Dies hat auf jeden Fall die leeren Straßen zum Vorteil. Die Parkscheinautomaten machen ebenfalls Winterschlaf, weshalb die Parkgebühren momentan wegfallen. Was uns im Vanlife in Spanien ebenfalls aufgefallen ist, sind die späten Öffnungszeiten der Geschäfte. Supermärkte öffnen meist um 9 Uhr, das ist noch nicht allzu spät. Mc Donalds und Co. öffnen ihre Pforten für einen Kaffee jedoch erst um 12 Uhr und das auch nicht immer pünktlich. Die leergefegten Straßen lassen manche Orte jedoch wie echte Geisterstädte wirken. Die Fronten von Restaurants und Bars sind mit Brettern gesichert und auch viele Wohnkomplexe wirken wie ausgestorben.

Fleischerei Barcelona

Sagrada Familia Barcelona

Für uns haben wir aber festgestellt, dass es die richtige Reisezeit ist. Es sind nur wenige Einheimische unterwegs und man hat die Strände teilweise für sich allein. Da wir uns sowieso selbst versorgen und nur ganz selten essen gehen, fehlt uns die Auswahl an Restaurants auch nicht. Auch die Stellplätze sind zu 90% leer und sind dann unser ganz persönlicher Campingplatz. In Cambrils haben wir zum ersten Mal unsere Wäsche in einem Waschsalon gewaschen. Für rund 8 Euro kann die Waschmaschine und der Trockner genutzt werden. Leider funktionierte letzterer nicht und wir mussten die Wäsche von nunmehr drei Wochen bei Regen im Bus trocknen. Wir haben es mit Humor genommen und die Standheizung ihren Job tun lassen.

Neue Erkenntnisse:

  • Wäsche von drei Wochen kann bei Regen durchaus im Bus getrocknet werden
  • Das Reisen außerhalb der Saison hat viele Vorzüge
  • Auch in Spanien gibt es selten grüne Ampeln, wenn man fahren darf blinken die beiden unteren orangenen Lichter im Wechsel
  • Zusätzliche Wassertanks sind goldwert
  • Panzertape gehört zur Grundausstattung

Die vorherigen Reiseberichte:

Vanlife in Frankreich: Von Deutschland bis nach Marseille

Vanlife in Frankreich: Die Camargue bis nach Spanien

Katamaran Spanien

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