Vanlife Portugal

Vanlife Westküste Portugal: Hohe Wellen, viel Wind und gutes Essen

Fast ausschließlich durch die wöchentlichen Reiseberichte bekommt meine Woche ein wenig Struktur. Ansonsten lassen wir uns von Tag zu Tag treiben und leben ohne große Pläne in den Tag und die Woche hinein. Die Zeit in Portugal scheint nochmal schneller zu vergehen. So sind wir schon ziemlich mittig an der Westküste in Portugal angekommen und genießen die Zeit hier sehr. Mehr zum Thema Vanlife Westküste Portugal gibt es im folgenden Artikel.

Sonnenuntergang Best Spot Vanlife Westküste Portugal

Die neue Woche beginnt also wie immer am Samstag und mit der Fahrt zum nächsten Übernachtungsplatz. Auf dem Weg dorthin sind uns zum ersten Mal die Korkeichen aufgefallen. Die Region Alentejo ist die Heimat dieser Bäume und stellt mit diesem Anbaugebiet einen großen Anteil an der weltweiten Korkernte dar. Die Rinde wird alle neun Jahre vorsichtig vom Baum gelöst und weiterverarbeitet. In den vielen Souvenirshops kann man dann Allerlei aus Kork kaufen. Der neue Stellplatz ist auf jeden Fall unter den TOP 3 bis zum aktuellen Zeitpunkt. Leicht erhöht standen wir auf einem Strandparkplatz mit einigen anderen Campern und Einheimischen. Eine Art Terrasse mit Picknickbänken lud zum Verweilen und Essen ein.

Korkeichen Alentejo

Sonnenuntergang aus dem Bulli Vanlife Westküste Portugal

Alster bei Sonnenuntergang Vanlife Westküste Portugal

Der Strand war wieder einmal wunderschön und wurde für lange Spaziergänge genutzt. Außerdem haben wir nette Camper aus Deutschland getroffen, mit denen wir gute Gespräche führen konnten. Ganze zwei Tage haben wir hier verbracht und sind dann erst weitergezogen. Nach einem weiteren Zwischenstopp waren wir schon kurz vor Lissabon. In Almada, am Ufer des Tejos gegenüber von Lissabon haben wir dann den Silvesterabend verbracht. Nach einem leckeren Essen (mit Bestellung via Tablet) durften wir gleich zwei Feuerwerke bestaunen und mit vielen gut gelaunten Portugiesen ins neue Jahr starten.

Christo Rei am Tag

Gebäude am Christo Rei

Brücke des 25. April Lissabon

Christo Rei bei Nacht

Hafen Almada

Essen bestellen Tablet

Auf der Brücke des 25. April Lissabon Vanlife Westküste Portugal

Vanlife Westküste Portugal mit einem Blick auf Lissabon an Silvester

Der Neujahrstag wurde dann für Sightseeing in Lissabon genutzt. Die Stadt hat sich mit ihrer kräftigen Sonne von der besten Seite gezeigt. Die vielen bunten Fliesen und malerischen Gebäude waren sehr beeindruckend. Die typischen Pastéis de Nata haben wir natürlich auch probiert und für sehr gut befunden. Die kleine Süßspeise besteht aus einem leckeren Boden mit geflammter Vanillecreme. Die Besichtigung des Entdeckerdenkmals und des Torre de Belém durfte natürlich auch nicht fehlen. Für die Übernachtung haben wir uns allerdings wieder einen Platz außerhalb der Großstadt gesucht. Trotzdem waren wir wieder einmal froh um unser kompaktes Auto. Mit größeren Fahrzeugen ist es sicher kein Spaß in eine solch große Stadt zu fahren.

Altstadt Lissabon

Elevador Justicia Lissabon

Tarte del Nata

Denkmal der Entdeckungen

Historische Tram Lissabon

Monsteiro dos Jeronimos

Museu Colecao Berardo Museu de Marinha Muster Pflaster Lissabon Spiegelung Lissabon

Tor Placa de Commercio Torre de Belem

Der weitere Weg in Richtung Norden zog uns dank eines Tipps nach Óbidos. Diese kleine und verwunschene Stadt hat einen ganz besonderen Charme und ist ein weiteres Highlight bis jetzt. Trotz der Nebensaison waren die Gassen relativ voll. Das hat den Eindruck des von einer Stadtmauer umgebenen Ortes jedoch nicht getrübt. Wer nach Óbidos kommt, der muss auch einen Ginjinha trinken. Der im Ort hergestellte Kirschlikör wird typischerweise in einer kleinen Schokotasse serviert und schmeckt köstlich.

Blick auf Obidos

Kirche Obidos

Kritzeleien Obidos

 

Tor in Obidos

Stadttor Obidos

Ginjinha

In Caldas da Rainha haben wir einen weiteren Zwischenstopp eingelegt. Das charmante Städtchen hat einen wunderschönen Wochenmarkt, auf dem wir uns für sehr kleines Geld mit regionalem Obst, Gemüse, Wurst und Käse eingedeckt haben.

Markt in Caldas da Rainha

Auf der Suche nach den größten Wellen der Welt sind wir nun nach Nazaré gekommen. Nur bei besten Bedingungen können hier dank eines unterirdischen Canyon die größten Wellen der Welt mit bis zu 30 Metern Höhe entstehen. Wir haben wettertechnisch jedoch eine eher milde Zeit in Nazaré erwischt, sodass die Wellen heute nur etwa drei Meter betrugen. Trotzdem konnten wir mutigen Surfern bei ihrem Sport zuschauen. Die Tatsache der Monsterwellen lockt viele Besucher an diesen Ort, für unseren Geschmack leider auch in der Nebensaison noch zu viel. Wir haben uns einen Platz am Strand gesichert und lassen den Abend nun ausklingen.

Strand Nazare

Nazare Aussicht Nordstrand

Laura Sonnenuntergang Bulli Vanlife Westküste Portugal

 

Neue Erkenntnisse:

  • Es gibt viele „Geisterampeln“, die scheinbar ohne Grund mitten im Ort ohne erkennbaren Grund rot werden
  • Über 5000 Kilometer sind wir bereits gefahren
  • Fisch und Co. gibt es im Supermarkt auch lose
  • Marktbesuche lohnen sich hier richtig
  • Das Vanlife Westküste Portugal ist eine gute Mischung aus Strand, Stadt und Natur

Frischer Fisch im Supermarkt

Die Reiseberichte:

Vanlife in Frankreich: Von Deutschland bis nach Marseille

Vanlife Camargue: Vom französischen Flachland bis nach Spanien

Vanlife Katalonien: Die malerische Landschaft von Figueres bis Cambrils

Vanlife Valencia: Die Reise vom historischen Barcelona bis Valencia

Vanlife in Spanien: Unser Weg von El Saler bis Santa Fe

Vanlife in Andalusien: Die Strecke von Granada bis Gibraltar

Vanlife Andalusien: Von Tarifa bis Minas de Riotinto

Vanlife an der Algarve: Die Südküste Portugals im VW Bus

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